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Im Zuge des städtebaulichen Rahmenplans der Tübinger Straße in Stuttgart wird ein erster Bauabschnitt mit der Umgestaltung des Rupert-Mayer-Platz durchgeführt. Die Anbindung der Furtbachstraße an die Tübinger Straße wird geschlossen und in die neue Platzfläche als großzügiges Vorfeld der Kirche St. Maria integriert. Die Bäume am Rand des Platzes werden in die neue Gestaltung mit einbezogen und dienen als Raumkante und Schattenspender der vorgelagerten offenen Platzfläche. Bänke und Spielgeräte in den Randbereichen sowie eine wassergebundene Belagsdecke laden Anwohner und Passanten zum Verweilen, Flanieren und Boulespiel ein. Die Ausweisung einer senkrechten Parkierung entlang der Furtbach Straße schafft eine Kompensation für die entfallenen Stellplätze im Bereich des neuen Kirchenvorplatzes.

Als Belag ist ein helles Betonpflaster (Stuttgarter Platte) in Reihenverband mit Plattenstreifen aus Muschelkalk zur Gliederung der Belagsstruktur vorgesehen. Dieser zieht sich von den angrenzenden Flächen unter der Brücke hindurch und schafft somit eine Einheit und Durchgängigkeit des Platzes. Die Möblierung der Platzfläche besteht aus einfachen Sitzquadern aus Muschelkalk mit Holzauflagen. Geschnittene Taxuskuben fügen sich zur Bepflanzung in die formale Strenge der Gestaltung ein.